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Beziehung retten: Tipps, die Ihre Beziehung retten!

Beziehung retten: Raus aus der Krise bzw. gar nicht erst rein

Nach der ersten romantischen Verliebtheit kehrt irgendwann der graue Alltag ein. Das kennen Sie sicherlich auch aus eigener Erfahrung. Nun gilt es, erste Hürden in der Beziehung zu meistern und aktiv daran zu arbeiten, dass die Partnerschaft langfristig bestand hat und beide Partner glücklich sind. Natürlich lässt es sich nicht vermeiden, dass Probleme auftauchen, und nicht ausschließen, dass eine Beziehung in eine handfeste Krise rutscht. Das ist für sich betrachtet auch noch kein Weltuntergang. Viel wichtiger ist es, wie Sie mit Problemen und Krisen in einer Beziehung umgehen. Dieser Artikel befasst sich deshalb zunächst mit häufigen Ursachen für eine Beziehungskrise. Wenn Sie die kennen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sie im Falle der Fälle rechtzeitig erkennen, deutlich größer. Dann haben Sie die Möglichkeit, mithilfe der Tipps in dem zweiten Abschnitt des Textes den Problemen gegenzusteuern, bevor sie sich zu einer Krise entwickeln. In dem letzten Abschnitt erhalten Sie abschließend wertvolle Tipps, wie Sie sich aus dem Schlamassel befreien können, wenn Sie sich bereits mitten in der Krise befinden.

Häufige Ursachen für Beziehungsprobleme

Es gibt viele Auslöser für Probleme in der Beziehung. Die drei häufigsten Ursachen, die bis zu einer richtigen Beziehungskrise führen können, werden hier erläutert, damit Sie sie erkennen und rechtzeitig reagieren können. Dann bleibt Ihnen die Frage „Wie rette ich meine Beziehung?“ im besten Falle erspart.

Fehlende Kommunikation

Ein Grundproblem in vielen kriselnden Beziehungen ist die fehlende Kommunikation zwischen den Partnern. Wenn Sie und Ihr Partner sich Ihre Wünsche und Erwartungen an die Beziehung nicht gegenseitig mitteilen, sind Enttäuschungen vorprogrammiert. Oftmals meint man, der andere müsse es doch wissen – vor allem dann, wenn es um simple Alltäglichkeiten geht. Dabei wird dann aber allzu oft vergessen, dass der andere nicht hellsehen kann. Teilweise bleiben die Dinge aber auch aus Scheu, Scham oder falscher Bescheidenheit unausgesprochen. Hinterher ist der Frust dann umso größer. Die Folge sind dann oft eine Vielzahl von kleineren Streitigkeiten. Dabei dreht es sich in den überwiegenden Fällen um Belanglosigkeiten. Das eigentliche Kernproblem wird aber nicht ausdiskutiert. Gegebenenfalls ist auch einer von Ihnen – oder sogar beide – ständig gereizt. Die Enttäuschungen und der Frust führen dann zwangsläufig zu einer unter Umständen auch unterschwelligen negativen Stimmung in der Beziehung.

Übertriebene Harmonie

Harmonie in der Beziehung ist toll – keine Frage. Aber Sie dürfen es auch nicht übertreiben. Wenn Sie um jeden Preis Harmonie in Ihrer Beziehung wollen, werden Sie Probleme totschweigen müssen, um potentiellen Konfliktsituationen aus dem Weg gehen zu können. Denn Sie wollen den anderen nicht mit negativen Dingen belasten, die Sie stören, und Streit unter allen Umständen vermeiden. Und was passiert dann? Richtig, die Probleme lösen sich leider nicht in Luft auf. Sie bleiben wie ein lästiger Besucher mit ihrem Hintern genau zwischen Ihnen und Ihrem Partner auf dem Sofa hocken. Genau genommen handelt es sich bei dem Streben nach übertriebener Harmonie um ein Kommunikationsproblem. So ist auch hier wieder das Problem, dass Sie und Ihr Partner sich nach und nach emotional voneinander entfernen, da Sie über das Innenleben des jeweils anderen nicht mehr viel erfahren. Die übertriebene Harmonie führt zu einer emotionalen Trennung und schon ist es ganz schnell aus mit der Harmonie – dann doch lieber vorher ein bisschen weniger Harmonie.

Nebeneinander anstatt miteinander

Gerade in langjährigen Beziehungen kann es im Laufe der Zeit passieren, dass Sie und Ihr Partner mehr nebeneinander her anstatt miteinander leben. Insbesondere wenn beide Partner von dem jeweils eigenen Leben so sehr vereinnahmt sind, dass es kaum noch Momente zu zweit gibt. Treffen Sie dann Ihren Partner nur noch morgens vor oder abends nach der Arbeit, dann kann es vorkommen, dass Sie, Ihr Partner oder Sie beide zu müde sind, um Zeit miteinander zu verbringen. Dieser Mangel an Zweisamkeit ist Gift für die Beziehung. Es finden keine wirklichen Unterhaltungen mehr statt – da ist es schon wieder dieses lästige Kommunikationsproblem – und jeder will nur noch in Ruhe gelassen werden. Gegenseitige Fragen empfinden Sie und Ihr Partner als störend und reagieren immer öfter gereizt. Mit der Zeit gleicht Ihr Zusammenleben dann eher einer Wohngemeinschaft als einem partnerschaftlichen Miteinanderleben. Im schlimmsten Fall wird Ihr Partner sogar zum lästigen Mitbewohner und irgendwann zum Fremden, den man loswerden möchte.

Beziehungspflege bevor es ernsthaft kriselt

Damit es erst gar nicht zu einer ernsthaften Krise zwischen Ihnen und Ihrem Partner kommt, ist es wichtig, die Beziehung zu pflegen. Befreien Sie sich von der Illusion, dass Ihre Liebe konstant ist und sich nie ändern wird. Die Realität ist eine andere: In einer Partnerschaft durchlebt man unterschiedliche Phasen der Verliebtheit. Schlechtere Zeiten müssen akzeptiert werden, bevor Sie sich an die Arbeit machen, diese wieder in bessere zu wandeln.

Natürlich ist es wichtig, dass Sie mit der Beziehungspflege nicht immer erst dann anfangen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Das wäre dann auch weniger Beziehungspflege, sondern müsste fairerweise als „Beziehung retten“ abgestempelt werden. Die Pflege muss kontinuierlich passieren. Ihre Blumen gießen und düngen sie ja auch regelmäßig. Und falls Sie zu den Menschen gehören, die das nicht tun, dann schauen Sie mal zu Ihrer Fensterbank. Genau das droht auch Ihrer Beziehung bei zu wenig Pflege. Am Anfang einer Beziehung geschieht diese Pflege von ganz allein und eher unbewusst. Man will sich ständig sehen, man hat oft Sex, man redet viel usw. – und schon wird die Beziehung gepflegt.

Perfektionismus ist Gift – Kröte ist Trumpf

So blöd es klingt: Sie leben nicht in einer Holywood-Liebesschnulze mit Happy-End-Garantie. Deshalb ran an die Arbeit. Erwarten Sie aber keine Perfektion voneinander oder von der Beziehung, dass führt nur zu Enttäuschungen. Und sehen Sie es doch mal so: Ecken und Kanten machen den Partner und die Beziehung doch erst spannend. Darüber hinaus ist in einer Beziehung auch die Kröte wichtig, allerdings mit oe statt ö. Verstehen Sie nicht?

K = Kompromissbereitschaft
R = Respekt
O = Offenheit
E = Ehrlichkeit
T = Toleranz
E = Ehrlichkeit

Die Ehrlichkeit ist hier doppelt, weil sie erstens sehr wichtig ist und zweitens Kroete besser als Eselsbrücke taugt als Kroet, Torek, Rekot oder irgendeine andere dämliche Kombination.

Seien Sie einfach Sie selbst, verstellen Sie sich nicht. Denn das hält keiner auf Dauer durch und endet zwangsläufig mit Frust. Und hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Eine Krise ist nie von heute auf morgen einfach da, sondern bahnt sich an. Unterbewusst kann man das oft schon spüren. Hören Sie dann auf Ihr Bauchgefühl, ziehen Sie die Notbremse und sprechen Sie mit Ihrem Partner.

In der Krise die Beziehung retten

Wollen Sie in der Krise Ihre Beziehung retten, gibt es eine Grundvoraussetzung: Beide Partner müssen die Rettung der Beziehung wollen und natürlich muss die gegenseitige Liebe noch da sein. Hilfreich ist es dann, sich in einem ersten Schritt über die Ursache der Krise bewusst zu werden. Dann können Sie mithilfe der folgenden Tipps gezielt loslegen.

Beziehung retten durch richtige Kommunikation

Mit Kommunikation können Sie Ihre Beziehung retten. Dafür müssen Sie erstens überhaupt miteinander kommunizieren und zweitens richtig. Dazu gehört, dass Sie sich beide selbst die Zeit nehmen und dem Partner die Zeit geben, sich gegenseitig die Konflikte und Probleme aus der jeweiligen Sicht zu schildern. Auch enttäuschte Erwartungen müssen genannt werden. Nur so hat der Partner die Chance, in Zukunft etwas zu ändern und mehr auf die Wünsche und Bedürfnisse des anderen eingehen zu können. Allerdings bringen gegenseitig an den Kopf geknallte Vorwürfe und Schuldzuweisungen wenig bis gar nichts. Deshalb bleiben Sie ruhig, üben Sie nicht nur negative Kritik, sondern sagen Sie auch etwas Nettes. Oft ist es vorteilhaft, sich vorher schon zu überlegen, was man sagen möchte.

Stecken Sie in einer Krise fest, wird eine einmalige Aussprache wahrscheinlich nicht reichen, alle Probleme komplett zu lösen. Und Nachhaltigkeit werden Sie hierdurch auch nicht erreichen. Dafür müssen Sie am Ball bleiben und weiterhin eine offene Kommunikation führen. Falls das mit einer vernünftigen Kommunikation nicht klappt, holen Sie sich im Zweifel Rat bei einem Experten oder besuchen Sie eine Paartherapie.

Beziehung retten mit mehr Zeit zu zweit

Wenn Sie und Ihr Partner nur noch nebeneinander her statt miteinander leben, sollten Sie sich bewusst Zeit füreinander nehmen. Notfalls sollten Sie sich sogar Termine in den Kalender eintragen. Das klingt unromantisch, ist in der heutigen stressigen Zeit aber manchmal notwendig. In dieser gemeinsamen Zeit können Sie zum Beispiel einem gemeinsames Hobby nachgehen. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass es keines ist, bei dem man eigentlich getrennte Wege geht. Es sollte hierbei auch die Zeit und Möglichkeit zum Unterhalten gegeben sein. Vielleicht gehen Sie auch zusammen Essen oder Spazieren.

Natürlich sollte auch der Sex nicht zu kurz kommen. Denn er verbindet und schafft Intimität zwischen Ihnen und Ihrem Partner. Außerdem sinkt so die Gefahr, dass eine dritte Person interessant wird, was geradewegs in die nächste Krise führen würde – oder zum Ende. Auch wenn Sie nach einem harten Arbeitstag müde und kaputt sind, sollten Sie sich trotzdem Zeit für Sex nehmen. Es muss dann ja auch nicht in Hochleistungssport ausarten. Wenn Sie sich abends partout nicht mehr aufraffen können, nutzen Sie einfach den Morgen vor der Arbeit. Allerdings sollten Sie den Sex auch nicht überbewerten. Beziehung die nur auf Sex basieren, gehen auf die Dauer auch selten gut aus. Wichtig ist ein gesundes Gleichgewicht zwischen Liebe, Freundschaft und Sex. Es ist völlig normal, dass die Häufigkeit im Laufe der Zeit abnimmt und es Phasen gibt, in denen man mehr oder weniger Lust aufeinander verspürt. Auch das muss eine Beziehung aushalten können. Denken Sie auch daran: Qualität ist wichtiger als Quantität. Gehen Sie gegenseitig auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche ein – und das gilt nicht nur beim Sex.

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