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Rettung für die kriselnde Beziehung

Rettung-kriselnde BeziehungFrüher oder später schleicht er sich in jede Beziehung ein: der graue Alltag. Nach der romantischen ersten Phase der Verliebtheit gilt es, mit dem Partner diese erste Hürde zu bewältigen. Erst danach wird sich herausstellen, ob die Partnerschaft wirklich von Dauer ist. Gleichzeitig mit der Einkehr des Alltags stehen also in der Regel die ersten Beziehungsprobleme von der Türe. Nur wer aktiv dazu bereit ist an diesen zu arbeiten, wird auch längerfristig mit dem Partner glücklich sein können. Es ist eine Illusion zu glauben, dass die Liebe von sich aus konstant ist und sich nie verändern wird. Tatsächlich wird man in jeder Beziehung mit dem Partner unterschiedliche Stadien der Verliebtheit durchmachen. Nur wer dies akzeptiert und zusätzlich dazu bereit ist, an der Partnerschaft zu arbeiten, kann die eigene Beziehung längerfristig retten.

Häufige Ursachen für Beziehungsprobleme

  • Fehlende Kommunikation

Dies ist wohl die Ursache Nummer 1 für Beziehungsprobleme jeglicher Art: fehlende oder zu wenig Kommunikation mit dem Partner. Probleme gehen meist mit Enttäuschungen durch das Verhalten des anderen einher. Die eigenen Erwartungshaltungen, auch wenn sie noch so selbstverständlich scheinen, sind jedoch für den Partner häufig nicht nachvollziehbar. Sie müssen also kommuniziert werden, damit sie erfüllt werden können. Wird darauf verzichtet, sei es aus Bescheidenheit oder aufgrund der Scheu vor Konflikten, baut sich nach und nach Frust auf. Dieser führt dann meist zu einer Vielzahl an kleineren Streitigkeiten, bei denen es jedoch nie um die eigentlichen Beziehungsprobleme geht. Die ständige Gereiztheit bringt dann natürlich negative Stimmung in Beziehungen.

  • Harmonie als oberstes Gebot

Diese Ursache für Beziehungsprobleme geht eigentlich mit der oben genannten fehlenden Kommunikation einher. Wer die Harmonie in der Partnerschaft an die oberste Stelle stellt, der geht potentiellen Konfliktsituation aus dem Weg. Probleme werden also schlichtweg totgeschwiegen, anstatt gelöst. Man will sich gegenseitig nicht mit negativen Dingen belasten, die einen an dem anderen stören, und Streit wird unter allen Umständen vermieden. Eine natürliche Folge dessen ist, dass sich Paare nach und nach emotional voneinander entfernen, da man über das Innenleben des anderen keine Informationen mehr bekommt. Auf diese emotionale Trennung folgt häufig dann auch die räumliche Trennung.

  • Nebeneinander anstatt miteinander

Das Problem des nebeneinander her Lebens anstatt miteinander zu leben, kennt wohl jeder, der in eine langjährige Beziehung lebt. Man ist vom eigenen Leben so vereinnahmt, dass es kaum noch Momente zu zweit gibt. Trifft man sich morgens oder abends im gemeinsamen Zuhause, ist man meist zu müde für eine wirkliche Unterhaltung und will vordergründig in Ruhe gelassen werden. Fragen des Partners werden meist als störend empfunden. Dies führt dazu, dass das partnerschaftliche Miteinanderleben sich nach und nach zu einer einfachen Wohngemeinschaft entwickelt. Dieser Mangel an Zweisamkeit ist Gift für jede Beziehung. Der Partner wird vom lästigen Mitbewohner zum Fremden, den man eigentlich nur mehr loswerden will.

Tipps und Tricks, um die Beziehung zu retten

Um eine Beziehung in der Krise zu retten, darf natürlich eine Grundvoraussetzung nicht fehlen: Der Wille beider Partner an der Partnerschaft zu arbeiten, um diese wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Ist diese Einstellung und die Liebe zueinander noch vorhanden, lassen sich in der Regel auch schwerwiegendere Probleme lösen.

Kommunikation!

Da die fehlende Kommunikation ja meist den Grundauslöser für Beziehungsprobleme darstellt, muss genau diese betrieben werden, um die Beziehung zu retten. Beide sollten sich Zeit nehmen, um die Konflikte und Probleme aus ihrer Perspektive dem Partner zu schildern. Hierbei ist es besonders wichtig, dass auch enttäuschte Erwartungen genannt werden, damit das Gegenüber in Zukunft die Möglichkeit hat, diesen Wünschen gerecht zu werden.

Bei der Aussprache sollte natürlich immer auf eine gewisse Gesprächskultur geachtet werden. Vorwürfe sollten so formuliert werden, dass sich der Partner nicht ausschließlich kritisiert oder vor den Kopf gestoßen fühlt. Um Ergebnisse erzielen zu können, ist es wichtig ruhig zu bleiben und sich vielleicht schon im Vorhinein zu überlegen, was man dem anderen unbedingt mitteilen will.

Es wäre eine Illusion zu glauben, dass eine einmalige Aussprache alle Probleme für immer lösen kann. Es gilt also, sich diese Offenheit und Kommunikationsbereitschaft zu bewahren. Um zukünftige Probleme zu vermeiden, sollten diese auch in Zukunft sofort ausgesprochen werden.

Rettung-kriselnde-BeziehungZeit zu zweit!

Wer mit dem Partner im Alltagstrott gefangen ist und nebeneinander anstatt miteinander lebt, der sollte sich zusammensetzen, um im Terminkalender bewusst nach Zeit für Zweisamkeit zu suchen. Auch wenn es mitunter sehr unromantisch klingen mag, dies zu planen, lässt sich das in einer Welt, in der häufig sowohl Frauen als auch Männer einen Job haben, nicht vermeiden. Wie diese Momente dann genutzt werden, bleibt natürlich jedem Paar selbst überlassen. Mitunter am besten eignet sich beispielsweise ein gemeinsames Hobby. So kann etwa gemeinsam gewandert oder eine andere Sportart betrieben werden. Wichtig hierbei ist nur, dass man auch die Möglichkeit hat, sich dabei zu unterhalten. Für die weniger Sportbegeisterten können vielleicht ein gemeinsames Essen oder Kaffee und Kuchen helfen.

Was ebenfalls unter Zweisamkeit fällt, ist natürlich der Sex. Dieser darf in keiner gesunden Beziehung fehlen, denn er verbindet und schafft Intimität mit dem Partner. Wird er vernachlässigt, so führt das meist dazu, dass Frust aufsteigt und nicht selten werden dann auch dritte Personen interessant. Auch wenn man nach einem anstrengenden Arbeitstag müde und angeschlagen nach Hause kommt, sollte man sich trotzdem Zeit für romantische Stunden nehmen.

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